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Die Galerie Gorše und das Vrbnik-Anwesen 

 

Galerijapan

Nach dem Tode des akademischen Bildhauers Prof. France Gorše am 2. August 1986, ging die Galerie ins Eigentum des Slowenischen Kulturvereins "Kočna" über. So wurde das alte Vrbnik-Haus zum Mittelpunkt der kulturellen Aktivitäten des KV Kočna. Im unteren, größeren Raum, findet der Musikunterricht statt, ebenso wie Chorproben, Sitzungen, manchmal auch kleinere musikalische Auftritte. Das Atelier, in welchem der Bildhauer Gorše künstlerisch tätig war, wurde vor Jahren renoviert, sodass es sich für kleinere Veranstaltungen (z.B. Ausstellungen, Nikolofeiern, verschiedene Kurse) bestens eignet. In den Garten des Vrbnik-Hauses stellte der Künstler Stelen mit Büsten von Kärntner Kulturschaffenden, die sich für das kulturelle Wachstum der Kärntner Slowenen und die Erhaltung der slowenischen Kultur eingesetzt haben, wie z. B. "der Vater der Kärntner Slowenen" Andrej Einspieler, der Volksdichter Andrej Schuster (Šuster) Drabosnjak, die Dichterin Milka Hartmann, die Bischöfe Modestus und Anton Martin Slomšek, der Komponist Pavle Kernjak und nicht zuletzt - in Bronze - das Autoporträt des Künstlers.

Alle diese Büsten mussten wegen der beginnenden Erosion des Kunststeins, aus dem sie gemeißelt sind, bereits restauriert werden. Diese Arbeit verrichtete der Laibacher Restaurator Prof. France Golob mit seinem Assistenten. Die Kosten der Restaurierung übernahm die Republik Slowenien (Abteilung für Denkmalschutz und das Ethnographische Museum Ljubljana), der Kulturverein "Kočna" hatte für die Kosten der Schutzdächer aus Kunststoff (Plexiglas) aufzukommen, mit deren Hilfe die Büsten gegen die Witterung geschützt werden.

Eine Besonderheit stellt die Galerie dar, welche sich der Künstler Gorše in der alten Scheune des Vrbnik-Hauses eingerichtet hat. In diesem Raum sind Arbeiten des Bildhauers, welche in Suetschach entstanden und hier geblieben sind, ausgestellt. Bis kurz vor seinem Tod war Gorše künstlerisch tätig, am öftesten arbeitete er mit Ton. Nachdem die Skulpturen gebrannt waren, patinierte er sie, womit er ihnen den gewünschten Farbton gab. In der Galerie befinden sich auch einige Exponate in Bronze, Holzund in Walnussmasse (orešec). Die ständige Ausstellung der Galerie Gorše ist das Ziel vieler Besucher bzw. Gruppen aus Slowenien, aus dem Triestiner Küstenland, aus Görz/Gorica, aus den USA, Kanada, Argentinien - etwas weniger aus Österreich.

Für eine fachkundige Führung ist gesorgt. Informationen zu Führungen gibt es unter der Tel.-Nr. 04228/2373 (Fr. Feinig) oder unter 04228/2066 (Fr. Inzko).

Viele Besucher sind Wallfahrer, die auch die Kirchen in Maria Elend, Maria Saal und in Suetschach besichtigen. Die Galerie wird auch für verschiedene kulturelle Veranstaltungen genutzt: für Konzerte, Musikauftritte von Schülern der Slowenischen Musikschule, für Vorträge und natürlich auch für die feierliche Eröffnung der Suetschacher Malerwoche. Wegen der guten Akustik und des einzigartigen Ambientes fühlen sich die Auftretenden immer sehr wohl. Deshalb will der Slowenische Kulturverein Kočna mit diesen Veranstaltungen in der Galerie weitermachen, und zwar in der Zeit, in der keine Heizung benötigt wird.

 

 

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Der Bildhauer France Gorše

 

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Das künstlerische Schaffen des Bildhauers France Gorše ist ein Spiegelbild seines Lebens und ein Abglanz all dessen, was sich in ihm und um ihn ereignet hat. Der Weg, den er in der Kunst und im Leben durchschritten hat, war lang und wird vielleicht nie zu Ende sein. Seine Kunst wird in jeder neuen Generation einen anderen Widerhall hervorrufen, und jede Generation wird in ihr etwas finden, das ihr entspricht und das neu ist - so wie wir heute in seinem Vorkriegsschaffen neue Dimensionen entdecken.
Das aber heißt, dass seine Kunst viel verflochtener und auch geheimnisvoller ist, als es dem oberflächlichen Betrachter scheint. Manchmal überraschte er uns mit monumentalen Figuren, die etwas von dem enthielten, was die archaische Plastik auszeichnet. Dann wieder lenkte er unseren Blick auf brillante Kleinplastiken, die vom Glück des Lebens kündeten und von jener Wonne, die den Künstler erfüllt, wenn er den Ton knetet und neue Formen und Gegenstände schafft.
Als er die vollplastischen und überraschend eleganten Figuren mit dem paradoxen archaischen Lächeln formte, machte er sich gleichzeitig Gedanken über neue Materialien und über neue Möglichkeiten im bildhauerischen Ausdruck.
Während über ihn als den Meister der Holzplastik geschrieben wurde, überraschte er mit Bronzefiguren; als er im Lichte seiner ersten großen Erfolge der Vorkriegszeit beurteilt wurde, begann er seine Drahtobjekte zu formen; als er als Erbe der Renaissance- ja sogar Barockplastik eingestuft wurde, schuf er eine Reihe von Plastiken, die dem vergeistigten gotischen Ausdruck noch am nächsten kommen.

Gleichzeitig überraschte er seine Zeitgenossen mit seiner Vitalität und Vielseitigkeit. Denn er war nicht nur ein ausgezeichneter Bildhauer, sondern auch Schöpfer von Buchillustrationen, die zu den Besten gehören, die in Slowenien jemals entstanden sind. Als er sich in ehrwürdigem Alter in Suetschach/Sveče in Kärnten niederließ, dachte so mancher, dass er sich nun in den wohlverdienten Ruhestand zurückziehen wollte. Doch für den vitalen Künstler gab es keinen Stillstand, er schmiedete weiterhin Pläne und arbeitete unermüdlich.

France Gorše wurde am 26. September 1897 in Sodražica in Dolenjska, Slowenien, geboren. Er begann sein Studium in Ljubljana und wurde dann zum Militär eingezogen. Bis zum Jahre 1917 blieb er an der italienischen Front. 1920 ging er nach Zagreb, wo er fünf Jahre später - zwischendurch war er ernstlich erkrankt - als einer der Lieblingsschüler des großen kroatischen Bildhauers Ivan Meštrović sein Studium mit dem Diplom abschloss.
Sein Lebensweg, der gleichzeitig sein künstlerischer ist, führte ihn danach von Ilirska Bistrica über Triest und Görz nach Ljubljana, wo er erstmals sesshaft wurde. Bis zum Jahre 1931, als er seine bildhauerische Tätigkeit in Ljubljana aufnahm, hatte er bereits ein beachtliches Opus geschaffen, war er an der Biennale von Venedig vertreten und konnte auf eine Reihe von Ausstellungen verweisen.
Bis zum Jahre 1945, als er zunächst nach Triest, dann im Jahre 1952 in die USA emigrierte, erreichte er in den Laibacher Jahren die künstlerische Reife und gleichzeitig jene Stufe in seiner Entwicklung, die sein Werk zu einem der wesentlichsten Bestandteile der modernen slowenischen Kunst werden ließ.
Sein Leben, sein Werk und seine Ausstellungen auf drei Kontinenten nach dem Jahre 1952 aber zeugen davon, dass der Reifeperiode von Ljubljana eine neue Zeit des Suchens und des neuerlichen Aufschwungs folgte. In knapp zehn Jahren entwickelte er jene besonderen Merkmale in seinem Schaffen, die sich bereits in der Zwischenkriegszeit angekündigt hatten.
Im Jahre 1960 entschied er sich dann für einen ernsthaften Einschnitt - er entdeckte die Möglichkeiten, die der Draht dem Gestalter bietet. Die Drahtplastik wiederum führte ihn drei Jahre später zur Entdeckung seines eigenen Materials, der Nussmasse ("orešec"). Das ist ein Gemisch aus Walnusssägemehl und Spezialleim. Gorše bereist die USA, und zweimal macht er sich sogar auf den Weg in die alte Heimat.
1969 wird er für die bildhauerische Ausgestaltung des Marienheiligtums in Washington ausgezeichnet, der Papst empfängt ihn in Privataudienz und im Jahr danach bekommt er den ersten bedeutenderen Auftrag in Slowenien: den Kreuzweg für die neue Kirche in Poljana bei Škofja Loka. Innere Unruhe und unentwegte Sehnsucht führen ihn 1971 nach Europa, wo er sich in Rom niederlässt. Von da reist er nach Kärnten und hält sich eine Zeitlang in Trögern/Korte auf.
Er gestaltet einen Kreuzweg für die Marienkirche in Tezno bei Maribor. Im nächsten Jahr hält er sich vorübergehend in Trögern/Korte auf, und im Jahre 1973 schafft er sich in Suetschach/Sveče in einem alten Bauernhaus neben der Pfarrkirche sein Atelier und eine eigene Galerie. Den Rasenplatz vor seinem Haus gestaltet er mit einer Reihe von Porträtbüsten zu einem einzigartigen Kulturpark. Mitten unter den Darstellungen bedeutender Kärntner Kulturschaffender befindet sich auch sein Autoporträt.
Die Anfänge seines Schaffens waren ganz und gar von seines Meisters Anschauungen von der Bildhauerkunst bestimmt. Trotzdem war er imstande, sehr bald seinen eigenen Weg zu finden. Er langte in die Schatzkammer der archaischen griechischen Plastik, bereicherte sich an der expressionistischen Bildhauerei, studierte mit großem Interesse das bildhauerische Werk Maillols und die Volkskunst. Vor allem aber hegte und vervollständigte er sein angeborenes Gefühl für die plastische Form und für das Material, das in seinen Händen zu einer bereitwilligen und schmiegsamen Masse wird, der er sein schöpferisches "Werde!" einhaucht. Die reife Phase von Ljubljana brachte zuletzt eine Reihe blendender Arbeiten, die in seinem Atelier entstanden. Neben Porträts wären zumindest einige Akte zu erwähnen (Eva, die Badende), ferner allegorische Figuren (Gruß an den Frühling) und Monumentalplastiken (Hochhaus "Nebotičnik", Parlament in Belgrad u.a.).

Obwohl ihn in erster Linie das Problem des Formens aus dem Block beschäftigte, ging er doch von der griechischen Archaik aus, studierte er gleichwohl auch das Problem der Bewegung. So entstand eine Reihe hervorragender Plastiken. Hier sei nur das Doppelporträt des Tänzerpaares Pia und Pino Mlakar genannt. Während der intensiven Arbeit, als er den Sinn der Bildhauerei in Großplastiken suchte und als er die unaufhaltsame Bewegung in bleibende Materialien zu bannen bestrebt war, schuf er aber auch eine größere Anzahl von Kleinplastiken, die noch heute überraschend frisch und modern sind. Mit wenigen Zügen deutete er eine weibliche Gestalt an und gab ihr Leben - doch ist es keineswegs ein Abbild der Natur. Eine unansehnliche Skizze wurde so in den Händen des Meisters zu einem Kunstwerk, denn in dem zu ungeahntem Leben erweckten Klumpen Ton sind intensives Reflektieren, schöpferischer Wille und der Blick in die Ziukunft verborgen.

Jedes Werk Goršes spricht nämlich auch von seinem zukünftigen Schaffen, in ihm verbirgt sich eine Ankündigung dessen, was kommen wird. In dieser fruchtbaren Schaffensperiode erreichte er einen hohen Grad an Vergeistigung in der sakralen Plastik (Betende Frau, 1937; Madonna, 1938; Pieta, 1938 us.a), gleichzeitig aber eine außergewöhnliche Ausgeglichenheit zwischen der vollen, plastischen Form und der inneren Spannung in seinen Kompositionen, die vornehmlich der Schönheit des menschlichen Körpers gewidmet sind. In der Bauplastik (für das Parlament in Belgrad, für das Hochhaus "Nebotičnik" in Ljubljana, für das Gebäude in der Celovška cesta in Ljubljana) gelang ihm die Neuentdeckung vergessener Prinzipien der slowenischen gotischen und barocken Plastik. Vor allem aber vermochte er die bildhauerische Form in ungekünstelter, überzeugend einfacher Weise mitzuteilen, ohne überflüssige Details, in einem Stück.

In den ersten Jahren der Emigration (nach 1945) widmete er sich vor allem der Kleinplastik und der Zeichnung. Diese Arbeiten entstanden neben seiner Lehrtätigkeit am slowenischen Gymnasium von Triest und neben seiner zeitweisen Mitarbeit am Triestiner Radio. In dieser Zeit verfestigten sich jene Erkenntnisse, die er in den Laibacher Jahren gewonnen hatte. Zu diesem Zeitpunkt würden wahrscheinlich die meisten Menschen das Erreichte zu erhalten versuchen. Dennoch obsiegte der künstlerische Wille.
In den 50er Jahren fing er eigentlich wieder von Neuem an. Er ging nach den USA, die ihn mit ihrem "way of life" und ihrer Dynamik faszinierten. Hier begann er nun neue Anregungen aufzunehmen. Hier entwarf er auch eine größere Anzahl von Plastiken (zunächst in Drahtkonstruktion, später in Walnussmasse), die wir als Goršes Gothik bezeichnen können. Es ging ihm in erster Linie darum, einen hohen Grad an Vergeistigung und Schwerelosigkeit zu erreichen. In den sakralen Kompositionen, die wie ungegenständliche Erscheinungen wirken, bekommen wir eine Ahnung davon, wie sich die Gestalten zum Himmel erheben und ihre irdische Schwere ablegen. Realistische Details gibt es kaum noch, die künstlerische Sprache ist in der Kontur und in der malerisch bearbeiteten Oberfläche verdichtet.
Und dennoch bewahrten die Werke all das, was Gorše in der Plastik geschaffen hatte - vom ehrfurchtsvoll und mit viel Fingerspitzengefühl gestalteten Material bis zur reinen Form.
Die expressionistischen Komponenten seiner Kunst, die vor allem in seinen frühen, jugendlichen Werken spürbar waren, erstanden in seiner amerikanischen Phase in pointierter Form zu neuem Leben.
(Janez Sedej; aus dem Slowenischen von Janko Zerzer)

 

France Gorše - Lebensstationen

1897 geboren am 26. September in Zamostec bei Sodražica, Dolenjska (Slowenien) als Sohn des Buchbinders Martin und der Marjeta, geb. Brinšek, als siebentes von zwölf Kindern (sieben davon verstorben)
1912 beendet er die Grundschule und beginnt mit dem Besuch der Gewerbeschule in Ljubljana, wo er von Prof. Repič unterrichtet wird
1915 muss er an die italienische Front, wo er bis 1917 bleibt
1919/20 Hospitation an der Gewerbeschule Ljubljana, gleichzeitig Vorbereitung auf das Studium an der Kunstakademie in Ljubljana
1920 Übersiedlung nach Zagreb, wo er von den Prof. Valdec, Frangeš und Meštrović unterrichtet wird
1924 er erkrankt an Osteomyelitis mit Dauerfolgen
1925 Beendigung des Studiums an der Kunstakademie in Zagreb; erhält den Meštrović-Preis
1925 zieht er zu seinem Bruder, der Pfarrer in Vreme (Slowenien) ist
1926 Übersiedlung nach Triest; Beginn seiner eigenständigen künstlerischen Tätigkeit
1928 Auftrag des italienischen Ministeriums (als Kriegsentschädigung) für die Werke Kreuzigung, die Unbefleckte und der Friedensengel
1928 Übersiedlung nach Gorica/Görz/Gorizia, Via dei Cipressi 12, wo er ein Atelier betreibt
1929 Silbernes Ehrenzeichen des Circolo artistico Trieste
1930 Teilnahme an der Biennale von Venedig
1930 Übersiedlung nach Laibach/Ljubljana; Eröffnung des eigenen Ateliers im Tivoli-Park (Pod Turnom 5)
1934 Schriftführer des Vereins der bildenden Künstler in Laibach/Ljubljana
1935 Übersiedlung in das Haus "Kolizej", wo er seine erste Retrospektive veranstaltet (79 Werke)
1936 Mitbegründer der Zeitschrift Umetnost (Kunst); er kümmert sich um die Verwaltung
1937 Anerkennungspreis und Auftragswerk für die beiden Skulpturen Kmetijstvo in industrija (Landwirtschaft und Industrie) für die Skupščina (Parlament) in Beograd
1937 Verschlechterung des Gesundheitszustandes und Operation
1938 Entstehung der Plastik Eva
1938 Erscheinung der monographischen Studie über ihn von Dr. Rajko Ložar
1940 er widmet sich vollkommen der Kleinplastik
1942 Gestaltung des Denkmals für den Slawisten Dr. Ivan Prijatelj
1943 er wird im Jakopič- Pavillon für seine Skulptur Kopalka (die Badende) ausgezeichnet; die Skulptur schmückt den Eingang in das Schwimmbad Ilirija in Ljubljana/Laibach
1944 Eröffnung einer eigenen Kunstschule im Haus Kolizej, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs besteht
1945 Übersiedlung nach Triest; Professur am slowenischen Realgymnasium und an der Lehrerbildungsanstalt
1947 Berichterstatter für Kunst an der slowenischen Abteilung des Radio Trst; regelmäßige Mitarbeit bis 1951
1948 Einzelausstellung in der Galerie San Giusto in Triest anlässlich seines 50. Geburtstages
1951 im Dezember beendet er seine Lehrtätigkeit am slowenischen Realgymnasium und an der Lehrerbildungsanstalt in Triest
1952 Übersiedlung in die Vereinigten Staaten, wo er sich in der Stadt Cleveland niederlässt und ein eigenes Atelier eröffnet; er widmet sich ausschließlich der Kunst
1959 erstmalige Rückkehr nach Slowenien
1960 er beginnt mit seinen Drahtplastiken und gestaltet zuerst ein Selbstportät, den Siebenköpfigen Drachen und andere Werke
1963 er entwickelt eine neue Strukturtechnik, die Walnussmasse (orešec)
1964 Übersiedlung nach New York, wo er mit seiner künstlerischen Arbeit fortfährt und zahlreiche öffentliche Auftragswerke (Kanada, USA) erhält
1964 er kehrt für mehrere Monate nach Slowenien zurück, um sich dort behandeln zu lassen
1969 erhält er einen Preis und den Auftrag, Reliefe für die slowenische Marienkapelle in Washington zu gestalten
1969 kehrt zum zweiten Mal zur Behandlung für längere Zeit nach Slowenien zurück
1969 er erhält eine künstlerische Auszeichnung anlässlich einer Audienz bei Papst Paul VI.
1970 er übernimmt das erste größere Auftragswerk in seiner Heimat (Kreuzgang für die neue Kirche in Poljane bei Škofja Loka (SLO)
1970 Ausstellung in der Galerie Slama in Klagenfurt/Celovec (64 neue Werke)
1971 Rückkehr nach Europa, Ansiedlung in Rom
1971 am 31. 5. eröffnet er die Galerie Gorše in Trögern/Korte bei Bad Eisenkappel / Železna Kapla
1971 die zweite Monographie über den Künstler erscheint in New York (Studia Slovenica VIII)
1971 er übernimmt die künstlerische Ausgestaltung der neuen Kirche in Tezno bei Maribor (SLO), wo er eine monumentale Figur des Gekreuzigten von 3m Höhe erschafft
1972 siedelt sich in Trögern/Korte in Kärnten an
1973 Erwerb des Vrbnik-Anwesens in Suetschach/Sveče
1974 Eröffnung seines Suetschacher Ateliers
1975 Umgestaltung der Vrbnik-Scheune in eine einzigartige Privatgalerie
1977 Der Slowenische Kulturverein "Kočna" veranstaltet für den Künstler eine Feier anlässlich seines 80. Geburtstages
1979 Enthüllung der Andrej Einspieler-Büste vor dem Gorše-Haus anlässlich des 70-Jahre-Jubiläums des Slowenischen Kulturvereins KOČNA
1980 Eröffnung des Kulturparks im Garten des Vrbnik-Anwesens
1981 Ausstellung "Gorše na Primorskem" über Goršes Wirken im Triestinischen Küstenland im Avditorij in Görz/Gorica/Gorizia (I)
1986 France Gorše stirbt am 2. August in Golnik in Kranj; begraben ist er in Suetschach/Sveče
1987/88 Retrospektive über das Werk France Goršes in der Moderna galerija in Ljubljana (SLO)

 

 

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La creazione artistica dello scultore France Gorše

 

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La creazione artistica dello scultore France Gorše rispecchia la sua vita ed è il riflesso di tutto ciò che si svolgeva nel suo intimo e nell′ ambiente che lo circondava.
Ogni generazione perciò troverà nella sua arte una risposta, ed ogni generazione troverà nella sua opera qualcosa di affascinate e di nuovo.
Anche noi oggi scopriamo nelle sue opere antecedenti alla guerra delle nuove dimensioni.
Ciò significa che la sua arte è molto più complessa e misteriosa di quanto appaia allo spettatore superficiale. A volte ci sorprende con figure monumentali che comprendono qualche elemento tipico della plastica arcaica. In altre occasioni fa volgere il nostro sguardo all′affascinante miniatura che rivela la gioia di vivere e quel senso di felicità che commuoveva l′artista quando modellava la creta formando cosìnuove forme e nuovi oggetti. Quando creò le sue figure interamente plastiche e inaspettatamente eleganti con il paradossale sorriso arcaico, rifletteva già su nuovi materiali e nuove possibilità d′espressione scultoria. Nel periodo in cui fu definito maestro dell′arte pastica in legno, ci sorprese con figure in bronzo; quando, nel periodo antecenente il conflitto mondiale, lo ponevano allo zenith dell′espressione artistica, cominciò a modellare le sue opere in filo metallico; quando fu annoverato tra gli eredi del Rinascimento - e persino dell′arte palastica barocca - creò una serie di sculture che si avvicinano di più all′espressione gotica spiritualizzata. Allo stesso tempo stupìi suoi contemporanei con la sua vitalià e varietà. Gorše infatti non era soltanto uno scultore eccelente, ma era apprezzato anche come uno dei migliori illustratori. Quando in età veneranda si stabilìa Sveče/ Suetschach in Carinzia, molti pensarono che volesse ritirarsi a meritato riposo. Invece egli con incredibile vitalità continuò a fare progetti e a lavorare senza stancarsi mai.

Nato il 26 settembre 1897 a Sodražica in Dolenjska France Gorše cominciò i suoi studi a Ljubljana e fu poi, nel 1915, chiamato al servizio militare. Fino al 1917 rimase al fronte italiano.

Nel 1920 si recò a Zagreb/Zagabria dove cinque anni più tardi - nel frattempo superò una grave malattia - terminò gli studi all′ Accademia delle Arti. Fra i maestri che frequentò, fu anche il grande scultore croato Ivan Mestrović, che lo considerava il suo allivo migliore. La vita lo condusse poi a Vreme presso Ilirska Bistrica. Passo poi un breve, ma intenso periodo artistico a Trieste e Gorizia, dove visse dal 1926 al 1930 per tornare nuovamente a Ljubljana, dove, per la prima volta, prese stabile dimora. Quando nel 1931 cominciò la sua produzione scultoria a Ljubljana, aveva ormai creato un opus considerevole, aveva partecipato alla Biennale di Venezia e poteva elencare una serie di mostre personali. Fino al 1945, anno in cui emigrò prima a Trieste e poi nel 1952 negli Stati Uniti, raggiunse la sua maturità artistica, Nelle opere create in questo periodo appreziamo una perfezione stilistica tale da poterle annoverare fra le espressioni più valide dell′arte slovena moderna.

La sua vita, le sue opere e le sue mostre - dopo il 1952 - in tre continenti, testimoniano che al periodo della maturità a Ljubljana seguìun nuovo periodo di ricerca e lo sviluppo di un nuovo stile. In meno di dieci anni sviluppò quelle caratteristiche particolari della sua creatività, che si erano annunciate nel periodo trà le due guerre. Nel 1960 ebbe un idea che gli permise un cambiamento decisivo - scoprìinfatti le possibilità che il filo metallico offre all′artista. L′uso del filo metallico plastificato, fu invece lo spunto che tre anni più tardi portò all′invenzione della massa di noce, cioè una miscela di segatura di legno di noce e di una colla speciale, che per Gorše divenne un materiale di modellamento fra i più preferiti.

Nel 1969 fu premiato per le sculture nel santuario della Madonna a Washington e fu inoltre accolto dal papa in udienza privata. L`anno successivo ricevette il primo incarico importante dalla Slovenia: una "Via crucis" per la chiesa nuova di Poljana presso Škofja Loka.

Nel 1971 un'intima inquietudine ed una profonda nostalgia lo fecero tornare in Europa, e si stabilìa Roma. Nella città eterna però rimaneva per brevi periodi e sempre più spesso partiva per la Carinzia dove si soffermava e lavorava per periodi più o meno lunghi nel paesino montano di Trögen/Korte. In questo periodo creò una "Via crucis" per la chiesa di Santa Maria a Trezno presso Maribor. Nel 1972 visse per un periodo più lungo a Trögen/Korte per trasferirsi poi nel 1973 a Suetschach/ Sveče dove ristrutturò una vecchia casa rurale accanto alla chiesa parrocchiale, trasformandola in abitazione e atelier, aggiungendovi inoltre una galeria personale. Con una serie di busti di illustri Carinziani, protagonisti della cultura slovena, trasformò il prato dinanzi alla sua casa in un parco culturale. A chiudere questa serie di busti stà un suo autoritratto.

Analizzando le opere di France Gorše e evidente che le idee del suo maestro Meštrović determinano in modo decisivo gli inizi della sua produzione scultoria. Ciononostante Gorše ben presto trovò un proprio stile artistico. Si fece ispirare della scultura greca antica, si arrichìdella scultura espressionista, studiò con grande interesse l`opera scultoria di Maillol e l`arte popolare. Ma innanzitutto nutrìe perfezionò la sua sensibilità innata per la forma plastica e per la materia che, tra le sue mani, si trasformava in una massa docile e malmeabile che prontamente rispondeva alla sua volonta creativa.

Il periodo vissuto a Ljubljana, che corrisponde alla sua maturazione artistica, è caratterizzato da una serie di opere affascinanti. Oltre ai ritratti andrebbero ricordati almeno alcuni nudi (Eva, la Bagnante), inoltre figure allegoriche (Saluto alla Primavera) e le plastiche monumentali (per le istituzioni come il Grattaciello a Ljubljana, il parlamento a Belgrado ed altre). Benchè in primo luogo si occupasse del problema del "estrarre" dal blocco - come sappiamo era partito dalla tradizione greca- studiò con molta assiduità pure il problema del movimento. Cosìnacque una serie di opere eccezionali. Basti ricordare il ritratto della coppia danzante Pia e Pino Mlakar. Cercando il senso della scultura nelle plastiche monumentali ed aspirando a fissare il movimento in materie durature, si dedicò creativamente anche alla lavorazione di numerose opere in miniatura, che ancor′oggi attirano la nostraattenzione per la loro freschezza e la loro inaspettata modernità. Occorre inoltre sapere che ogni opera di Gorše accenna già alla scultura seguente, che deve ancora nascere. In ogni suo lavoro si nasconde un annuncio di ciò che seguirà. In quel periodo di grande fecondità creativa Gorše raggiunse un alto livello di spiritualizzazione nelle opere plastiche d′ispirazione sacrale (Donna in preghiera, 1937; Madonna, 1938, Pietà 1938, ed altre), contemporaneamente però ragiunse un′armonia eccenzionale tra la forma a tutto tondo e la tensione interna delle sue composizioni dedicate soprattutto alla belezza del corpo umano. Nella scultura architettonica (per il parlamento a Belgrado, per il Grattacielo a Ljubljana, per l′edificio della Celovška cesta a Ljubljana) riuscìa riscoprire i principi dimenticati della scultura gotica e barocca slovena. Ma innanzi tutto era capace di comunicare la forma scultoria in modo semplice e naturale, fatta in un solo pezzo, lasciando da parte i dettagli superflui.

Negli primi anni dell'emigrazione (dopo il 1945) si dedicò soprat-tutto alla plastica in miniatura e al disegno. Queste opere furono create durante la sua attività didattica al liceo sloveno di Trieste e la sua sporadica collaborazione, come critico d'arte per la emmittente radiofonica slovena di Trieste. In quel periodo si consolidarono le sue esperienze artistiche fatte negli anni a Ljubljana.

Arrivati ad un tale punto di perfezione, molti cercerebbero di mantenere ciò che hanno raggiunto. In Gorše invece vinse la forza creativa. Negli anni 50 si potrebbe parlare di una nuova ripresa della sua forza creativa. Emigrò negli Stati Uniti, che lo affascinavano con il loro "way of life" e la loro dinamicità. Qui cominciò a cercare nuovi impulsi. Progettando parecchie plastiche (prima realizzate con filo metallico, poi in massa di noce), le quali potremmo chiamare "la creazione gotica" di Gorše. Egli era soprattutto interessato a raggiungere un alto livello di spiritualizzazione e di assenza di gravità. Osservando le sue composizioni sacrali che producono l'effetto di apparizioni senza forma, possiamo immaginarci come le figure si sollevano verso il cielo lasciando dietro di sè il peso terrestre. I dettagli realistici mancano quasi del tutto, la lingua artistica è concentrata nel contorno e nella superficie lavorata in modo pittorico. Malgrado ciò le sue opere conservano tutto ciò che Gorše aveva creato nella scultura- dal rispetto della materia modellata e una sensibilità raffinata fino alla forma pura. Nel suo periodo americano le componenti espressioniste della sua arte, che caratterizzavano soprattutto le sue prime opere giovanili, ricomparirono sotto forma accentuata.

Dopo il 1970 continuava a modellare composizioni espressive in massa di noce, allo stesso tempo però cominciò anche altri lavori. Oltre ai busti era interessato soprattutto alle possibilità offerte dalla terracotta, materia poco appariscente, ma molto plastica. Contemporaneamente si dedicava al problema della forma astratta. Perciò non è un caso che proprio in quel periodo nasceva il busto del ignoto operatore culturale carinziano. Tuttavia il suo intermezzo astratto gli portò alcune idee nuove.

Anche questo era un motivo per cui cominciò con grande zelo a scolpire e plasmare composizioni figurali di dimensioni più piccole e a creare le Vie crucis che, a vederle, suscitano subito un sentimento di commozione, nonché l'elaborazione scultoria della cappella Tainach/Tinje in cui, come già altre volte, si manifestò il suo senso innato per considerare anche la realtà architettonica dell'ambiente.

France Gorše, le cui opere si trovano in molte gallerie importanti in tutto il mondo, si realizzò come scultore in una serie infinita di plastiche, abbozzi ed illustrazioni. La sua creazione passò molti stadi che sono presenti nello sviluppo dell'arte europea moderna. Tuttavia era sempre fedele alla sua visione - dell'opera d'arte- che con le sue forme semplici e monumentali testimonia il suo affetto per l'arte slovena, per le forme dell'arte popolare, la plastica europea ed americana di oggi. L'artista era capace di animare le sue opere con le cose migliori che gli venivano offerte dagli stimoli artistici delle sue numerose patrie.
(Dott. Janez Sedej, traduzione dal tedesco in italiano di Marion Pregl)

 

 

 

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The sculptor France Gorše

 

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The artistic creation of the sculptor France Gorše is a mirror of his life and a reflection of everything that has occurred in and around him. The paths he has taken in art and in life have been long and may never really come to an end. His art will give rise to a different echo in each age, and every generation will find something in it suitable to its taste and yet new - as we today discover new dimensions in his pre-war creations. This implies that his art is much more complex and elusive than it might seem at first glance. At times he has surprised us with monumental figures that contain something reminiscent of archaic sculptures.

Then, again, he has directed our attention to brilliant small sculptures that manifest the joy of life and that delight that fills the artist when he kneads clay and creates new forms and objects. As he was forming the solid sculptured, surprisingly elegant figures with paradoxical archaic smiles, he thought about new materials and new possibilities for sculptural expression; while he was being written about as the master of wood sculpture, he surprised his contemporaries with bronze figures; as he was being judged in the light of his first pre-war peak, he began to form his wire sculptures; as he was being classified as the heir of renaissance and even baroque sculpture, he created a series of sculptures that come closest to spiritualized gothic expression. At the same time he surprised his contemporaries with his vitality and versatility, as he is not only an excellent sculptor, but also a creator of book illustrations that belong to the best that were ever made in Slovenia. And even when he settled in Suetschach/Sveče in Carinthia at a venerable age and some thought that he wanted to go into well deserved retirement, he continued making plans and worked untiringly, for the energetic artist knows no rest.

France Gorše was born on September 26th, 1897, in Sodražica in Dolenjska. He began his studies in Ljubljana, but then he was drafted into military service. He was at the Italian front until 1917. In 1920, he went to Zagreb where five years later (he was seriously ill in between) he finished his studies as one of the favorite students of the great Croation sculptor, Ivan Meštrović. His course of life, his artistic life, lead him then from Ilirska Bistrica to Triest and Gorica and then to Ljubljana where he finally settled down for a while. In 1931, as he took up his sculptural work in Ljubljana, he had already produced an impressive collection, he had been represented at the Biennale in Venice and could point to a number of exhibitions. By 1945, before he went to Triest - later, in 1952, he emigrated to the USA- he had reached his artistic maturity in Ljubljana, and at the same time had reached that level in his development that made his work one of the most essential components of modern Slovenian art.

His life, his work, and his exhibitions on three continents after 1952 give evidence, however, that his period of maturation in Ljubljana was followed by a new one of searching and new impetus. In less than ten years he developed those special characteristics in his work that were already indicated in the period between the wars. In 1960, he reached a decisive turning-point: he discovered the possibilities that are offered to the artist by wire. Wire sculptures again led him three years later to the discovery of his own material, nut base, that is, a mixture of walnut sawdust and a special glue. He traveled throughout the USA and twice he even visited his home country. In 1969, he was distinguished for his sculptoral designs in the Basilica of Our Lady in Washington, D. C., the Pope received him in a private audience, and, the year after, he got his first important contract in Slovenia, the Way of the Cross for the new church in Poljana near Škofja Loka.

Inner unrest and unswerving longing led him back to Europe. In 1971, where he settled in Rome. From there he traveled to Carinthia and stayed for a time in Trögern/Korte. He designed a Way of the Cross for the church of our Lady in Tezno near Maribor. The next year again he stayed for a while in Trögern/Korte and in 1973 he set up his own art gallery and his studio in an old farm-house next to the parish church in Suetschach/Sveče. In his front garden he designed an original cultural park using a collection of portrait busts. Amidst these portrayals of important Carinthian artists is also his self-portrait.

The beginnings of his creativity were entirely determined by the views of his teacher, Meštrović, on the art of sculpture. Nevertheless, he managed to find his own way very quickly. He reached into the treasury of ancient Greek sculpture, enriched his ideas with expressionistic sculpture, and studied with great interest the sculptural works of Maillol and folk art. Above all, he cultivated and supplemented his natural feeling for the sculptured form and for the material that in his hands would become a willing and supple mass onto which he inspired his creative development. His phase of maturation in Ljubljana brought forth, in the end, a collection of excellent work done in his studio. Besides the portraits, at least a few other productions should be mentioned, for example "Eva" and "The Bathers", as well as allegorical figures, such as "Greetings to Spring", and monumental sculptures, such as the one for the first tall building in Ljubljana and one for the Parliament in Belgrade. Although primarily the problem of creating forms from a block of material engaged his interest - he began with the ancient Greeks- at the same time he also studied the problem of movement. This resulted in a number of outstanding sculptures. Only the double portrait of the dancers Pia and Pino Mlakar are noted here. During the intensive work he did in order to find the meaning of sculpture in large works and to strive to banish unchecked movement in stationary material, he created an even greater number of small sculptures that even today are surprisingly fresh and modern. With a few strokes he suggested a female form and gave it life - but it is not at all a copy of nature. An insignificant sketch thus becomes, in the hand of the master, a work of art, s there is much intensive reflection, creative willpower, and a view of the future concealed in the clump of clay that is called to unexpected life. Each piece of Gorše's work also speaks of his future creativity, in each an announcement is hidden of what is to come.

In this very fertile period of creativity, he attained a high degree of spiritualization in the sacral sculptures ("The Praying Woman", 1937; "Madonna", 1938; "Pieta", 1938; etc.). At the same time, however, he attained an unusual balance between the full sculptured form and the inner tension in his compositions which are primarily devoted to the beauty of the human body. In his commercial sculptures for public buildings (the Parliament in Belgrade, the one in Ljubljana mentioned above, as well as one in the Celovška Street in Ljubljana) he managed a new discovery of forgotten principles of Slovenian gothic and baroque sculptures. Above all, however, he was able to communicate the sculptured form in an unaffected, convincingly simple manner, without unnecessary detail and in one piece.

In the first years of his emigration (after 1945), he devoted himself above all to small sculptures and drawings. These works emerged during his years of teaching in the Slovenian high school in Triest, and his occasional work for Triest Radio. In this period the knowledge that he had gained in his years in Ljubljana was consolidated. At that point, most people would probably try to keep what they have already attained. However, with him, his artistic determination triumphed. In the 1950Ôs, he actually began all over again. He went to the USA, where the way of life and dynamism fascinated him. Here he began to take up new impulses. Here he also designed a larger number of sculptures, first in wire construction, later in walnutistic, that we can call Gorše's Gothic. It was most important to him to attain a high degree of spirituality and weightlessness. In his sacral compositions, that seem to be abstract visions, we get the feeling that the objects rise up to heaven and lose their earthly weight. There are few realistic details, artistic language is condensed in the contours and in the picturesquely worked surfaces. And still the works verify everything Gorše created in sculpture - from material formed with awe and subtlety, up to pure form. The expressionistic components of his art, most felt in his early works, evolved to new life in pointed form in his American phase.

After 1970, he still made expressive compositions from walnutistic, at the same time, however, he took up other tasks. Besides portraits, he was most interested in the possibilities that the inconspicuous, but nevertheless picturesque, terracotta offers the artist, and also in the problem of abstract form. Thus it is no coincidence that it was exactly in this peroid that the rather ironically-set portrait of the unknown Carinthian artist emerged, as well as that abstract but incredibly expressive copper sculpture, that summarized all of the interests of the artist of that time. This abstract intermezzo gave him new impulses. Perhaps that is why he began to form smaller figures with great eagerness - the shocking Way of the Cross as well as the sculptural arrangements in the chapel in Tainach/Tinje, where, as so often before, his natural feelings for the inclusion of architectural factor broke through.

France Gorše, whose works are found in many important art galleries in the world, could realize himself as a sculptor through an immense series of sculptures, sketches, and illustrations. In his creations, he went through many stages which are generally assumed to be stages in the development of modern European art. However, he remained true to his visions - the work of art that, in its monumentally simple forms, bears witness to its connection to Slovenian art, to forms of folk art, and to contemporary European and American sculpture. The artist was able to inspire in his work the best that his many home countries gave him.
(Dr. Janez Sedej, translated from the German by Maureen Langer-Devine)


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